FSG Landhaus

Spitzenkandidat Michael Fertl: FSG-Kandidatur im NÖ Landesdienst wurde verhindert

„Wir haben bereits bei der letzen Wahl sowohl in der Dienststellenpersonalvertretung als auch in der Landespersonalvertretung ein Mandat erreicht, daher waren nach gültiger Rechtslage keine Unterschriften mehr notwendig. Unser Wahlvorschlag wurde also fristgerecht und vollständig eingereicht und wurde trotzdem von der Landeswahlkommission als ungültig erklärt", zeigt sich der Spitzenkandidat der FSG, Michael Fertl, entrüstet über das Vorgehen der Landeswahlkommission.

„Die Kandidatur der FSG-Fraktion im Landesdienst wurde mit fadenscheinigen Argumenten verhindert, viel mehr noch wurde uns unterstellt, nicht antreten zu wollen oder nicht genügend Engagement aufgebracht zu haben. Denn während wir für die Kandidatur in der Dienststellenvertretung im Landhaus keine Unterschriften mehr benötigen, also kandidieren dürfen, wurde dies für die restlichen Dienststellen des Landes wie etwa Straßenmeistereien, Landeskindergärten oder Bezirkshauptmannschaften in Abrede gestellt. Diese Vorgehensweise ist empörend und demokratiepolitisch mehr als nur bedenklich. Aber offenbar fürchtet sich die FCG-ÖAAB so dermaßen vor der Konkurrenz, dass eine Wahlmöglichkeit mit allen Mitteln verhindert werden musste. Für die KollegInnen im Landhaus werden wir uns natürlich mit voller Kraft weiterhin einsetzen, die KollegInnen im restlichen Landesdienst müssen allerdings die Suppe auslöffeln, denn sie haben es in den nächsten 5 Jahren mit einer 100-prozentigen Dominanz der Volkspartei zu tun. Man kann sich unschwer vorstellen, was es für eine Personalvertretung heißt, wenn Arbeitgeber und Personalvertreter aus ein und demselben Stall kommen", so Fertl abschließend.