FSG Landhaus

Oktober 2014

Werte Kolleginnen und Kollegen!

Nach dem erfolgreichen Ergebnis der Personalvertretungswahl 2014, bei der die FSG mit Ihrer tatkräftigen Unterstützung ein drittes Mandat dazugewinnen konnte, hat die DPV ihre Arbeit mit ihrer Konstituierung am 20. März 2014 wieder aufgenommen. Bereits bei der 1. Ordentlichen Sitzung am 12. Juni 2014 hat die FSG einen Antrag auf „Verringerung von Belastungen am Arbeitsplatz für die Bediensteten im NÖ Landhaus“ eingebracht.

Das ist nicht nur ein Thema, das die NÖ Landesbediensteten betrifft! Die immer höher gesteckten Anforderungen an die Dienstnehmer, sowohl bei der Aufgabenfülle als auch bei der Schnelligkeit der erwarteten Erledigungen (Handy, email), führen nachweislich zu gesundheitsgefährdenden Belastungen bis hin zum allseits bekannten „Burn Out“! Dies wurde sogar bei der Dienststellenversammlung 2013 sowohl von LPV-Obmann Dr. Freiler als auch von ZBR Dipl. KH-BW Maschat hervorgehoben.

Und was macht die ÖAAB-FCG: am Vormittag der DPV-Sitzung, bei welcher der FSG-Antrag eingebracht wurde, informierte der DPV-Obmann darüber, dass schon im November 2013 ein „Projektteam“ initiiert wurde, das sich genau mit diesem Thema befasst. Im Mai 2014 wurde deshalb bei der Abteilung WST 8 eine schriftliche Umfrage zur „Erhebung von Belastungen am Arbeitsplatz“ gestartet. Unser Antrag wurd desalb einstimmig abgelehnt.Wir begrüßen diese Initiative, weil dadurch endlich eine seit 2011 eingebrachte FSG-Forderung umgesetzt wird. Gut Ding braucht eben Weile..!

Leider müssen wir jedoch darauf hinweisen, dass die Auswertung von den Fragebögen dieser ca. 80 KollegInnen samt der „Umsetzung der daraus abzuleitenden Verbesserungsmaßnahmen“ bis Mai 2016 dauern wird. Wann alle anderen 3.500 Bediensteten des NÖ Landhauses befragt werden sollen, ist uns leider nicht bekanntG! Bei diesem „Arbeitstempo“ kann man sich ausmalen, wie lange z.B. die Umsetzung einer „Ökosozialen Verwaltungsreform“ dauern würde ...

Wussten Sie schon, dass die im Jahr 2011 von der FSG durchgeführte MitarbeiterInnen-Befragung auf „Wunsch“ des Dienstgebers eingestellt wurde? Und dass die Auswertung von über 300 Fragebögen bei uns nur knapp 3 Monate gedauert hat? Die von uns ausgearbeiteten Verbesserungsvorschläge könnten schon lange umgesetzt sein!

fsg-newsflash_oktober_2014.pdf