FSG Landhaus

Ökosoziale Verwaltungsreform

In Zeiten wie diesen, in den alle ein Sparpaket schnüren, wird die allgemeine Forderung nach Einsparungen im öffentlichen Dienst immer lauter. Das gipfelt darin, dass sogar die ganze Berufsgruppe der „Beamten" in Frage gestellt wird. Vorschläge wie „Null-Lohnrunden" und „Abbau tausender Beamter" werden nicht nur angedacht, sondern sind teilweise schon Realität. Diese ungerichteten Einzelmaßnahmen sind jedoch nicht Teil einer sicherlich dringend notwendigen „Verwaltungsreform", sondern sind lediglich ungezielte „Hüftschüsse"! Es wird immer wieder betont, dass die nö Bevölkerung äußerst zufrieden mit den Leistungen der „Beamten" ist, jedoch interessiert es niemanden, wie es diesen bei ihrer Arbeit geht und welchen Arbeitsbedingungen sie dabei ausgesetzt sind!

Die FSG-Landhaus interessiert sich sehr wohl dafür und hat deshalb im Jahr 2011 eine MitarbeiterInnenbefragung durchgeführt, die uns gezeigt hat, wie schwer es viele KollegInnen haben, die ihnen tagtäglich aufgetragenen Arbeiten zu erfüllen und sich dabei noch „wohl" zu fühlen. Das Thema „Burn out" ist dabei allgegenwärtig!

Die FSG-Landhaus fordert deshalb, die Arbeitsbedingungen der über 3.000 KollegInnen schrittweise zu verbessern! Einen ersten Schritt dazu liefert ein von uns ausgearbeitetes Konzept mit dem Titel

„Ökosoziale Verwaltungsreform"

Was meinen wir damit?
Die FSG-Landhaus schlägt dem Dienstgeber vor, unseren KollegInnen die Möglichkeit zu geben, ihre Arbeit an 1-2 Tagen pro Woche von zu Hause aus zu erledigen. Das würde die Arbeitsbedingungen vieler MitarbeiterInnen verbessern (=sozial), der Dienstgeber wiederum könnte damit Kosten einsparen (=Verwaltungsreform). Für die Umwelt würde dies eine große Entlastung an Emissionen bedeuten, zudem könnte eine Unmenge an Ressourcen geschont werden bzw. würde erst gar nicht benötigt (=ökologisch).

Wie soll das funktionieren?
Die meisten KollegInnen erledigen ihre Arbeit auch jetzt schon elektronisch (ELAK), wenngleich derzeit noch eine Unmenge an ausgedrucktem Papier vergeudet wird, das meist nach kurzer Zeit im Müll landet! Die FSG-Landhaus fordert das „papierlose Büro"!

Was sind die ersten Umsetzungsschritte?
1.
Der Arbeitgeber befragt alle Bediensteten, wer zuhause arbeiten will
2. In einer Pilotphase sollen die ersten MitarbeiterInnen die Möglichkeit bekommen, ihre bisherige Arbeit von zuhause aus erledigen zu können
3. Anschließende Evaluierung der Pilotphase mit Befragung der teilnehmenden KollegInnen sowie deren Vorgesetzter (qualitative Kontrolle)
4. Kostenvergleich des Dienstgebers von Mehraufwendungen - erzielten Einsparungen
5. Schrittweise Ausweitung des Angebotes für die Dienstnehmer

Was muss ich tun, um einen Arbeitsplatz daheim zu bekommen?
Melden Sie sich bei uns!
Je mehr Zustimmung wir haben, desto eher können wir den Dienstgeber dazu motivieren, Ihnen bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen!