FSG Landhaus

Offener Brief an LH Pröll

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Die FSG-Personalvertretung hat ihre Idee der „Ökosozialen Verwaltungsreform“ als gemeinsames Schreiben mit der FCG über die LPV an unseren Dienstgeber herangetragen. Dazu haben wir nicht nur einen Beschluss der DPV, sondern auch den Auftrag der Dienststellenversammlung eingeholt. Ein entsprechender Antrag ist sodann an den höchsten Beamten der NÖ Landesregierung (Landesamtsdirektor) ergangen.

Im Vorfeld der diesjährigen Dienststellenversammlung wurden wir jedoch davon informiert, dass Herr Dr. Seif unserer Idee zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen unserer Kolleginnen und Kollegen nicht nur äußerst skeptisch gegenübersteht, sondern diese dezidiert ablehnt. Das haben wir schlussendlich auch offiziell vom DPV-Obmann DI Neuwirth bei der Dienststellenversammlung erfahren müssen.

Die von Ihnen bei der Dienststellenversammlung präsentierte Notwendigkeit, künftig einige Außendienststellen schließen zu müssen und die betroffenen KollegInnen an die Dienststellen in St. Pölten zurückzuholen, ist ein schwerer Rückschlag gegen das bisherige System der „Dezentralisierung“ der NÖ Landesregierung, also der „Regierung vor Ort“!

Als Ausgleich zu diesen „Restrukturierungmaßnahmen“ haben Sie jedoch in Ihrer diesjährigen Festrede betont, dass gleichzeitig die „Heimarbeitsplätze“ ausgebaut werden müssen! Und genau dieser Vorschlag deckt sich mit der von uns geforderten „Ökosozialen Verwaltungsreform“: nicht die Leute zur Arbeit, sondern die Arbeit zu den Leuten bringen!

Da wir wissen, dass Sie an einer laufenden Effizienzsteigerung der Landesverwaltung interessiert sind, könnten wir in einem Gespräch mit Herrn Dr. Seif die Vorteile unseres neuen Arbeitsmodells darlegen! Aus vielen Rückmeldungen wissen wir, dass ein solcher Pilot-Versuch von vielen KollegInnen bereits mit viel Hoffnung erwartet wird! Wir würden uns über Ihre Unterstützung sehr freuen, die ein solches Gespräch ermöglichen würde!

oesvr_offener_brief_an_lh_proell.pdf