FSG Landhaus

Erfassung der Mittagspause


Zeiterfassung jetzt auch für die Mittagspause?


Unser Dienstgeber hat mit der Zeiterfassungskarte ein System geschaffen, um kontrollieren zu

können, ob alle Mitarbeiter ihre wöchentlichen 40 Arbeitsstunden auch tatsächlich leisten -


welch ein Vertrauensbeweis!

Jetzt ist offenbar geplant, auch die uns zustehende Mittagspause im Ausmaß von einer halben

Stunde pro Arbeitstag exakt zu überwachen!


Warum?


Über die Motive können wir nur rätseln! Gibt es denn wirklich so viele Bedienstete, die das

„Privileg" der Mittagspause über Gebühr ausnutzen, um sich länger als erlaubt vom Arbeitsplatz

zu entfernen? Wie groß muss das Misstrauen des Arbeitgebers wohl sein, wenn er

solche Maßnahmen plant?


Die Konsequenzen:


Sollte diese Dienstanweisung in Kraft treten, bedeutet das, dass

  • die Landesbediensteten darauf achten sollten, dass sie nicht gerade zu den „Stoßzeiten"

essen gehen (z.B. lange Warteschlangen am Dienstag)!

  • die geringste Überziehung der 30 Minuten Mittagspausenzeit „nachgedient" werden muss!
  • unser Dienstgeber allen Vertragsbediensteten und Beamten unterstellt, ihre „Freiheiten" zu

missbrauchen!


Still und heimlich:


Vom Vorhaben des Dienstgebers, eine solche einschneidende Dienstvorschrift zu erlassen,

wurden wir als Dienststellen-Personalvertreter nicht informiert. Damit wird uns jegliche Möglichkeit

genommen, uns für Sie als DienstnehmerInnen einzusetzen. Aber genau dafür haben Sie

uns Ihr Vertrauen geschenkt und uns zu Ihren Interessensvertretern gewählt.


Was ist noch alles geplant?


Wir werden vom Dienstgeber nicht informiert!

Wir werden Sie informieren, wenn wir mehr wissen!