FSG Landhaus

Das Land NÖ agiert gegen die Interessen der ArbeitnehmerInnen

Die derzeitige Vorgehensweise rund um die Mitarbeiterbefragung der Landhausmitarbeiter durch die FSG-Personalvertretung ist für den SPNÖ-Landesgeschäftsführer Günter Steindl ein demokratiepolitischer Skandal: „Das System Pröll entwickelt sich immer mehr zu einem autokratischen System, wenn schon FCG-Personalvertreter und Mitarbeiter aus dem Büro Pröll eine Fragebogenaktion der FSG-Vertreter zur Arbeitszufriedenheit der Landhausmitarbeiter verhindern wollen. Gerade Gewerkschaftsvertreter sind dazu gewählt worden um die Interessen der ArbeitnehmerInnen zu vertreten. Was kann es Besseres geben als einen Fragenbogen an die MitarbeiterInnen zu verteilen um deren Anliegen und Sorgen erfahren zu können?", fragt sich der SPNÖ-Landesgeschäftsführer Günter Steindl anlässlich der heutigen Pressekonferenz.

Bei dieser Fragebogenaktion handelt es sich um eine Umfrage zur Arbeitszufriedenheit, die Befragung enthielt keine einzige parteipolitisch motivierte Frage. „Im Vorfeld wurde von mir die Verteilaktion mit Verwaltungsjuristen des Landes abgeklärt", so der FSG-Dienststellenpersonalvertreter im NÖ Landhaus, Michael Fertl. „Daher ist es um so besorgniserregender, wenn man die Reaktion der FCG-Vertreter und mancher Pröll-Mitarbeiter kennt.", so Steindl. „Wir sind uns sicher, dass LH Pröll über diese undemokratische Vorgehensweise nicht informiert ist. Wir bitten den Landeshauptmann, grünes Licht für die Verteilaktion zu geben. Damit kann Pröll unter Beweis stellen, dass ihm die Mitarbeiterinteressen im Landhaus wichtig sind", so Steindl und Fertl abschließend.